Wohnraum, aber bezahlbar


Immer wieder stoße ich bei meinen Recherchen zum sozialen Wohnen und Genossenschaften auf die Stadt Wien.

In Wien scheint es keine Wohnungsnot zu geben und so wie es aussieht ist man dort stark bemüht dies auch so beizubehalten.

Wien gehören nach genauer Ermittlung 220.000 Wohnungen und ca. 200.000 weitere hat die Stadt Wien finanziell gefördert. 2 Drittel der ca. 1,8 Mio. Einwohner wohnen in Gemeindewohnungen oder in gefördertem Wohnraum.

Und was ist in Deutschland?
Der Bund gibt nicht ansatzweise so viel Geld für das Wohnen aus!

Warum kann man das in Österreich (Wien) und nicht in auch in Deutschland?

Die Antwort ist sehr einfach, denn die Regierung hat wie meistens einfach nicht nachgedacht, bricht alles übers Knie und liebt die Wirtschaftsbosse mehr als  die Bevölkerung.

Während deutsche Städte in ihrer Geldnot die kommunalen Wohnungen verkauften, hat man in Wien einen kühlen Kopf bewahrt und den Bestand der Wohnungen erhalten und sich mit einem sozialen Konzept beschäftigt. Auch das Mitrecht wurde entsprechend angepasst.

Die Wiener berichten das Wohnen ein Grundrecht bei ihnen ist, was auch durch die Regierung(en) geschützt wird.
In Deutschland  hat zwar auch jeder ein Recht auf eine Wohnung, nur ist man auf Grund mangelnder Sozialkompetenz und gnadenlosem Egoismus weit von dem Wiener Erfolgsmodell entfernt.

Die Stadt Buchholz könnte aber wegen der vielen anstehenden Bauvorhaben in Buchholz und seinen Ortschaften jetzt einen Schritt in die richtige Richtung machen und das Wiener Modell – light angehen und umsetzen.
Hier sind Stadtrat und Verwaltung gefragt und müssen langsam aus dem Kreuz kommen, denn es ist Zeit jetzt für die Zukunft von Buchholz das richtige zu machen.