Wahl 2013 oder kommen jetzt die Wortspiel – Wahlversprecher?


So, nun hat es ja endlich ein Ende mit der Qual der Wahl. Jetzt dürfen wir uns freuen auf die Wahlversprecher unserer „Zutreter“, Entschuldigung „Vertreter“!
Mich erinnert dieses ganze Brimborium ja immer an alte Kinderspiele, die unsere Kinder ja schon gar nicht mehr kennen, und an Kino-Hits wie „Terminator“ mit dem Satz „I’ll be back“. Wir wollen ihnen heutzutage ja auch keine Angst mehr zusätzlich zu den „Äkschen-Spielen“ am PC machen. Ich denke da so an „Kibbel-Kabbel“, wo man das Scheißding immer an den Kopf bekam oder „Der Plumpsack geht herum“, der einen immer traf, „Die Meyersche Brücke“, wo ständig einer absäuft oder „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ Buh!

Im Zuge der Emanzipation, danke Alice, kann frau heute sagen „Wer hat Angst vor der schwarzen Frau?“ Nein, nicht Alice. Ich meine die Dame im roten Blazer. Nein auch nicht die Dame mit dem pinken Erststimmen-Überkleber hier bei uns. Die kann sich jetzt ja mal bei der Telekom bewerben. Komisch, dass viele rot tragen oder heißen, aber nicht rot sind. Aber die Farbe rot signalisiert ja auch Selbstbewusstsein und regt die Energie an. Manchmal auch bei dem Gegenüber, der dann rot sieht, und es ihm wie dem Stier geht! Bei ihrem ganzen politischen Herumgespinne sollten sich die Leute jedenfalls schämen und rot werden!

Viele haben Angst vor der Dame (eher vor ihrer Handlungsweise) in rot mit ihrer „Raute“ oder „Herz“ als Handgebärde, ich finde, es sieht eher wie eine Pfeilspitze aus, die uns mächtig ins Herz stechen wird. Aber die Wahl ist durch und wir können dann wohl langsam unsere Getty-Blazer, Verzeihung, Ghetto-Blaster heraussuchen und heile Welt-Schlager hören und an die alten Zeiten denken.

Alle reden von Veränderungen und sind am ätzen, aber lassen sich nach verkohlen, verschröddern auch weiterhin vermerkeln. Ja, kann ich verstehen, dass viele Angst vor etwas neuem und unbekanntem haben, die Entscheidung war auch sicher sehr schwierig. Aber wir hatten doch genug Zeit uns zu entscheiden, aber leider nicht die beste Auswahl! Und dann nimmt man schon gerne wieder das was man schon kennt! Nach dem Motto „Altes bewährt sich auch weiterhin“.

Tja, dann müssen wir wohl abwarten, welche Wahlversprecher denn nun auf uns nicht zu kommen werden. Verzichten müssen wir wohl auch auf noch mehr. Nur nicht auf „The Lady in red“. Wird „Miss Bodenwerder“ (Geburtsort von Baron von Münchhausen, der auf einer Kanonenkugel ritt) jetzt auch auf der Abrissbirne herum schaukeln wie Miley?

Ich finde blau fehlt hier mit einem Kapitän Blaubär! Ach Mist, hat der nicht schon unsere Kinder im Kindergarten mit seinen Lügengeschichten amüsiert? Naja, vieles wird halt früh gesät, um dann viel zu früh geerntet zu werden. Dumm nur, dass es meist nicht ausgereift ist und oftmals eh verseucht, faul und taub ist. Aber so lange es keiner merkelt…