Update : Versuch einer Einschüchterung durch “feigen” unbekannten Verfasser


Uwe Schulze berichtete auf seiner Webseite am 7.10. und 14.10.2014 über den Versuch einer Einschüchterung durch einen feigen unbekannten Verfasser. Er bezog sich damit auf das vom unbekannten Verfasser und vom AfD Kreisverband Harburg verbreitete Dokument, in welchem er beleidigt, diffamiert und in dem rufschädigendes gegen ihn geschrieben stand.

Uwe Schulze machte eine Anzeige gegen unbekannt, da er nach seiner Kandidatur als Bürgermeister in Buchholz weitere politische Vorhaben anstrebt und diese durch die Lügen in dem Dokument gefährdet wären.
Das Dokument wurde von der Webseite des Kreisverband Harburg (AfD) wegen der Androhung einer Klage von Uwe Schulze gegen den bis dahin unbekannten Verfasser auf dessen Wunsch von der Webseite des AfD Kreisverband Harburg entfernt.

Am 5.3.2015 hat Uwe Schulze einen Brief von der Staatsanwaltschaft Stade erhalten, den er Gegengift und der Kreiszeitung Wochenblatt anonymisiert zum Veröffentlichen zur Verfügung gestellt hat.

Wir haben uns das Dokument genau angesehen und mit den tatsächlichen Fakten verglichen.
Das Ergebnis welches die Staatsanwaltschaft liefert ist beschämend.
Die Ermittlungen wurden nicht ansatzweise vernünftig durchgeführt. Es ist unlogisch dass der unbekannte Verfasser nicht ermittelt werden konnte, denn es geht aus mehreren Fakten hervor, der Verfasser muss dem AfD Kreisverband Harburg bekannt sein.

Ein Mitglied der AfD hat das so genannte Dossier angeblich genauestens überprüft, was ihm aber entgangen ist war die Impressumspflicht. Genau genommen sieht man wie die AfD vorgeht. Sie nimmt deren Aussage nach ein Dokument von einem ihnen wohlgesinnten aber unbekannten Bürger an und stellt es online auf die Webseite. Niemand mit ausreichendem Sachverstand würde etwas von einem Unbekannten auf seine Webseite stellen ohne sich rückzuversichern wer der Verfasser ist, so sichert man sich gegen eventuell Rechtsfolgen ab.

Wenn der unbekannte Verfasser,  der AfD gegenüber wirklich so anonym ist, also unbekannt ist, dann lesen Sie doch bitte auf der Webseite des Kreisverband der AFD, was noch immer aktuell dort geschrieben steht.

Bitte auf das Bild klicken!

afd

Dort steht genau:
Änderung vom 12.Oktober 2014:
Wegen der angedrohten Klagen gegen den Verfasser des hier ursprünglich verlinkten Dossiers durch den ehemaligen Bürgermeisterkandidaten Uwe Schulze (siehe Beitrag vom 07.10.2014) und – laut Wochenblattauskunft – Herrn Prof. Dr. Oliver Rump hat uns der Verfasser des Dossiers gebeten, das Dokument nicht mehr als Download zur Verfügung zu stellen. Diese Bitte kommen wir selbstverständlich nach und werden in den nächsten Tagen ein eigenes Dossier zum Download zu Verfügung stellen, da die im Ursprungsdokument enthaltenen Quellen öffentlich zugänglich sind und weiterhin für sich sprechen werden.
Uns scheint es als hatte die Staatsanwaltschaft Stade kein wirkliches Interesse in dieser Sache tiefer zu ermitteln.
Ebenfalls liest man von der Staatsanwaltschaft Stade folgendes: Es handelt sich nicht um ein AfD Mitglied, denn der Kreisvorsitzende der AfD würde ein Mitglied nicht als Partei wohlgesonnen bezeichnen. Das ist sehr interessant, denn dass würde im Umkehrschluss bedeuten, dass alle Mitglieder AfD ihm und der AfD nicht wohlgesonnen sind.
Wie uns Uwe Schulze mitgeteilt hat, prüft er derzeit anhand einer sehr guten Akten- und Faktenlage in wie weit er eine privat Klage einreichen wird.
Wir jedenfalls meinen, dass auch bei der Vernehmung des einen AfD Mitglieds nicht ganz die Wahrheit gesprochen worden ist. Das, der Kreisvorsitzende die Aussage verweigert spricht auch für sich.

Die Angelegenheit stinkt!