Psyche sprichwörtlich „im Arsch“?


Woher kommen eigentlich Sprichwörter?

Nun, unsere Vorfahren haben ja schon viel gewusst, was leider verloren gegangen ist oder die Überlieferung spärlich war. Aber der moderne Mensch eignet sich mittlerweile die „veralteten“ Weisheiten wieder an. Denn so Unrecht hatten die Alten ja nicht. Besonders gerne genommen: Omas Kochbuch

Die Sprichwörter wie auch Freundlichkeitsfloskeln werden heute mehr im Vorbeigehen geäußert. Da trifft man jemanden nach langer Zeit und was fragt er? „Wie geht es Dir?“!! Interessiert ihn das wirklich oder ist es einfach nur eine Floskel? Wenn er auch dann noch sagt, weil man vielleicht „mit könnte besser sein“ antwortet, „Du siehst abgespannt aus!“ Dann hat man auch noch ein Sprichwort an den Kopf bekommen! So unbedacht und dahin gesagt. Jeder weiß doch selbst, geht es mir nicht gut, laufe ich eher wie ein Häufchen Elend rum als wie ein gerade gespannter Flitzebogen!

Den wahren Kern eines Sprichwortes für sich selbst herauszufinden ist manchmal schwer, kann für die eigene Psyche aber sehr befreiend sein!

Hat man plötzlich Schnupfen und ist sich nicht bewusst, sich irgendwo angesteckt oder verkühlt zu haben, sollte es eine Überlegung wert sein, ob man nicht geärgert bzw. verärgert wurde. Dann wurde man verschnupft. Oder bei einer Unterhaltung wird die Nase auf einem Mal dicht und es spricht sich nasal. Dann hat man von dem Gesprächsthema im wahrsten Sinne die Nase voll. Nackenschmerzen kommen nicht nur von der falschen Bewegung, haben Sie vielleicht jemanden „im Nacken sitzen“? Etwas Erfassen ist ja nicht nur die Gabe etwas zu sehen und im Gehirn umzusetzen, sondern auch zu greifen mit den Händen. Oh, haben wir da gerade den Zusammenhang zwischen ergreifen- erfassen, begreifen – befassen und greifen – fassen, also Kopf und Hand gefunden? Nicht nur der Kopf steuert die Hand. Auch andersrum! Beim Schulter –Arm-Syndrom und Kopf geht es ums tragen – ertragen. „Wen trägst Du denn auf den Schultern?“ Jaja die Psyche… Schwieriges Thema, aber wenn man sie etwas durchschaut hat, kann man sie selbst etwas beeinflussen. Bei sich selbst muss man suchen! Etwas nicht mehr sehen oder hören können, kennt jeder. Es kann aber zu richtigen Sinnesstörungen kommen, wenn das „Störthema“ zu heftig wird. Hörsturz, Tinitus und Diabetes (Folge von „alles in sich hinausstopfen“) will ja niemand freiwillig bekommen!

Hier nun noch ein Paar Sprichwörter:

„An die Nieren gehen“ – etwas berührt mich sehr

Über die Leber gelaufen“ – etwas bedrückt mich (hoffentlich nicht später der Alkohol)

„Alles schlucken“ – alles hinnehmen und womöglich noch mit Alkohol nachspülen, meiste Folge dessen.

„Sprache verschlagen“ – es geht nicht mehr etwas zu sagen. Genauso, wenn man eine „Maulsperre“ hat und der Kiefer sich nicht mehr öffnen lässt.„Die Zähne nicht auseinander bekommen“ gleichzusetzen mit „Kehle zugeschnürt“ Mögen Sie ihrem Gegenüber etwas nicht sagen und müssten es doch so dringend tun?

Beim „den Weg nicht gehen zu wollen“, obwohl es so nötig ist, fangen die Füße an zu schmerzen.

Husten ohne Grund, also Verschlucken oder Erkältung, Sie wollen, aber werden nicht „erhört“. Anders, Ihnen hört niemand zu.

Wenn solche Symptome auftauchen, muss man den Grund dafür suchen. Glauben Sie mir, es gibt immer einen. Der kann manchmal so klein und eigentlich nichtig sein, aber „die Sau“ ist da! Ist man sich diesem Grund bewusst, MUSS man es LAUT aussprechen, nicht denken. Meinetwegen auch mal laut brüllen, befreit sehr. Den Grund soll man selbst hören damit das verdammte Unterbewusstsein das auch mitbekommt.

Bei der Psyche muss man an sich selbst viel arbeiten und nicht immer dem Psycho-Doktor alles überlassen. Das Leben verändern und plötzlich merkt man, huch wie bunt das hier alles um mich herum ist! Und wie spannend das Leben wieder sein kann…

„Sich selbst am Schopf herausziehen“

Ich wünsche Ihnen hierzu alles Gute, Kraft, Licht und Liebe!

 

 

 

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