Kulturstadt Buchholz wehrt sich gegen die Kultur!


Es ist schon wirklich bewundernswert wie man mit beinahe allen Mitteln versucht die heile Gesellschaftswelt zu retten. Jetzt ist alles recht, und man versucht den Ruf des Schwarzen Dinners in Buchholz zu vernichten und den Veranstalter diskreditiert und diffamiert man in aller Öffentlichkeit. Das Nordheide Wochenblatt befindet sich derzeit auf seiner Rufschädigungstour gegen alles was nicht in das Bild gewisser Redakteure passt und um Buchholz nicht als Stadt mit Problemen darzustellen. Der  im Wochenblatt erschienene Artikel zum Weißen Dinner zielt klassisch darauf ab mit Unwahrheiten und polemischer Wiedergabe den Teilnehmern des Weißen Dinners die pure Unschuld und im Gegenzug den Teilnehmern des Schwarzen Dinners ein unstattliches verhalten anzuheften.

Das Nordheide Wochenblatt hat hierzu bereits eine Gegendarstellung erhalten, bleibt abzuwarten ob es sich auch mit den Gesetzen auskennt, denn das Recht zur Gegendarstellung ist begründet auf § 11 des Reichspressegesetzes (RPG) von 1874 und heute in den Pressegesetzen der Länder geregelt.
Der medienrechtliche Gegendarstellungsanspruch beruht auf dem Grundsatz audiatur et altera pars (auch der andere Teil soll angehört werden). Er ist Ausdruck des öffentlichen Interesses an inhaltlich richtiger Information und damit des Rechts auf freie Meinungsbildung (Art. 5 Abs. 1 GG, Meinungsfreiheit), das durch die Darstellung der Gegenseite befördert wird, sowie des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG) als Recht auf Selbstbestimmung über die öffentliche Darstellung der eigenen Person.

Danach kann jede Person und jede Stelle, die von einer in den Medien verbreiteten Tatsachenbehauptung betroffen ist, ihre eigene abweichende Darstellung des Sachverhalts im selben Medium kostenlos artikulieren.

Kritik an etwas üben ist eine Sache, was wir auch verstehen und akzeptieren würden. Rufschädigung, Schmäh, Diffamierung  und Diskreditierung betreiben eine andere Sache, dazu noch eine feige.
Unschuldsvermutung! Jeder ist so lang unschuldig bis seine Schuld zweifelsfrei bewiesen ist!

Ob man mich / uns angehört hat zu der Angelegenheit? Natürlich nicht!

Damit ist eine Gegendarstellung zu verlangen absolut gerechtfertigt.
Persönlich werde ich das Gefühl nicht los, dass man sich in Buchholz bewusst nicht mit der Problematik von Ungleichbehandlung auseinandersetzten will. Was bilden sich die Besucher des Weißen Dinners eigentlich ein, den für die Bürgerinnen und Bürger geschaffenen Rathauspark so zu vereinnahmen als sei es eine Location wo man sich wie eine Sekte in weiß in die Mitte von Menschen mit Sorgen und Problemen setzen kann, feiern wie die Götter um dabei die Probleme um sich herum zu ignorieren.

Besorgniserregend ist dazu, dass man sich auf Facebook und auf der Webseite des Weißen Dinners entsprechend ähnlich sektenmäßig und destruktiv zu diesem Thema verhält.
Sich einen Dreck um seine Mitmenschen zu scheren ist asozial vom Verhalten.
Ich persönlich könnte als Besserverdienender problemlos diesem Weißen Dinner beiwohnen, mache es aus Respekt und Überzeugung gegenüber meinen Mitmenschen aber nicht. Ich nehme mir obwohl es mir sicherlich viel besser als einigen geht sogar die Frechheit heraus und stemme mich gegen dieses elitäre Verhalten von Möchtegern Reichen. Ich stehe für Menschen ein, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Selbiges gilt für alle die sich bei GEGENGIFT aktiv einbringen und auch für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am schwarzen Dinner.

GEGENGIFT und alle Teilnehmer des Schwarzen Dinners