Historische Ratssitzung in Buchholz


Wir möchten einige Worte zur letzten Sitzung des Rates der Stadt Buchholz verlieren.
Respektive zum Tagesordnungspunkt 13, die Veräußerung der Jordanfläche.

Zum Sitzungsbeginn hat der Vorsitzendes des Rates die erste öffentliche Einwohnerfragestunde vorgezogen und darum gebeten, Redebeiträge zur Jordanfläche in der zweiten Einwohnerfragestunde zu stellen.

Die Diskussion rund um die Fläche war relativ sachlich, also zu 98 % nicht rassistisch.
Familie Habermann hat sachlich vorgetragen, wobei Frau Habermann schon ihre Ängste rund um den schwarzen Mann äußerte.
Bei den Ängsten der Frau Habermann haben wir uns schon gefragt, wer Angst vor Uwe Schulze hat.

Der ehemalige Rechtsanwalt Hans Harbich referierte für die Anwohner der Steinstraße zum Thema öffentliche oder nicht öffentliche Tagesordnungspunkte, kam dabei aber nicht auf den Punkt.

Die Mitglieder des Rates fingen an zu debattieren und stellten ihre Standpunkte in den Raum.
Einiges war pro Verkauf und einiges contra Verkauf.

Herausragende und richtig gute Redebeiträge der Mitglieder des Rates waren die von: Gabriele Wenker (Grüne), Joachim Zinnecker (Grüne) und der von unserem Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse.

Besonders gut waren die Einlagen von:
Arno Reglitzki, der aus seiner eigenen Erfahrung als Flüchtling von vor über 70 Jahren berichtete.
Was allerdings in einem Buchholzer Blog ziemlich abwertend betrachtet wird. Wir haben Respekt vor Arno Reglitzki und seiner Geschichte, darum erwähnen wir das positiv.

Der Buchholzer Pirat Arne Ludwig zeigte sich auch von seiner besten Seite in seinem Redebeitrag.
Arne war so gut und hat diesen niedergeschrieben, dieser ist hier zu lesen:
https://www.heide-piraten.de/hpblog/2016/02/20/buchholz-grundstuecksverkauf-steinstrasse/?fb_ref=Default

Der Redebeitrag von Arne hatte Hand und Fuß, und er hat uns zum Applaudieren aus dem Sitz geholt.

Zwischenstörung:
Eine Dame, die eindeutig zur AfD gehörte, wir kannten sie schon aus der Infoveranstaltung im AEG, konnte ihren rassistischen Müll und ihr geschichtliches Defizit nicht für sich behalten und trommelte es in den Saal.

Der Ratsherr und stellvertretende Bürgermeister, Frank Piwecki, hat darauf hin zu Recht und sehr gut geantwortet. Dabei hat er sogar etwas gemacht was ein wenig Erstarren in die Gesichter seiner Ratskolleginnen und Ratskollegen trieb, die offenbar den Anwohnern der Steinstraße zureden wollten, um bei der Kommunalwahl / Gemeindewahl am 11.September besser abzuschneiden.

Frank hat damit mal angesprochen was viele sich nicht wagen.

Auch unser Uwe ist so gestrickt, nicht Wählerstimmen mit unhaltbaren Versprechen kassieren und vor allem über Wahrheiten und Tatsachen zu sprechen.