Herzinfarkt auf Buchholzer Straßen und Umgebung


Nun ist er da, der vorprogrammierte und selbst fabrizierte Herzinfarkt auf unseren Straßen!

Denkt irgendjemand mal an die Menschen und an die Umwelt? Und kommt mir nicht mit Bahn fahren… Da sind Verspätungen auch Tagesordnung. Der Unmut und der Stress der Leute wächst und der Nächste kriegt es wieder ab in der Firma und so weiter und so weiter und keiner ist mehr richtig glücklich und der Morgen ist schon im Arsch. Aber, es gibt ja noch eine Rückfahrt, dann geht es in der Familie weiter! Stress, Stress, Stress durch Stau, Stau, Stau!

Wie kann man nur so planen? Anstatt eine Baustelle nach der anderen fertig zu machen, wird gleich an mehreren Straßen, die eventuell als Umleitung zur Verfügung stehen könnten, auch noch gebaut. Wegen des Mega-Kreisels in Dibbersen dauert die eine Umleitung jetzt 2 Jahre? 2 Jahre Umwege fahren, wer zahlt mir eigentlich den Sprit?

Ja, aber es geht ja wieder zum Jahresende zu, da muss die Kohle noch schnell verballert werden oder was? Oder liegt es an der Wahl am Sonntag? Sicher, im Stau stehend kann man schon besser die Plakate lesen, als während der Fahrt, die einen ja sonst ablenken könnten. Was für Firmen hier ja wohl ein Unding ist, ein Schild aufzustellen, scheint für die Parteien ja nicht zu zählen. Ach ja, ein Plakat ist ja was anderes als ein Schild. Nur lesen muss man irgendwie beides. Ist wie ein Verkehrsunfall, man schaut immer wieder hin! Nun da gucken mich hier im Umkreis zwei Personen von den Aufstellern so unwirklich an, dass ich regelrecht Angst bekomme, statt Vertrauen. Und bei der Frau Tischlerin hat man jetzt auch noch pinkfarbende „Erststimme“ über ihren roten Blazer geklebt. Hallo, da krieg ich Augenkrebs von, so beißt sich das! Auf einem hat ein Schelm vor „ehrlich“ ein gef geschrieben, also „gefehrlich“, da musste ich doch schmunzeln, da mir ein alter Herr neulich erzählte, dass man früher schon Furcht-Partei dazu sagte.

Jedenfalls habe ich heute festgestellt (eigentlich im Innern schon lange gewusst), dass diese ganze Bau-Aktion momentan und für die Zukunft wohl auch, ein riesiger Reinfall für die Entlastung Dibbersens ist. Nämlich viel mehr Zeitverlust als sonst und am Ziel ist man mit den Nerven schon „runter“! Zumal die Ampelschaltungen ihren Teil dazu beitragen. Kann denn niemand damit umgehen? Begrüßenswert ist die neue Baustellenampel am Nordring/K13, aber wer hat die gleich noch programmiert?

2 Jahre DAS aushalten nach ellenlangem Bau der A1 und der Buddelei von Kanalanschlüssen innerhalb des Ortes, die noch längst nicht vorbei sind? Puh, allen, vor allem den Dibbersern wünsche ich viel Kraft und Energie dazu!

Es macht keinen Spaß mehr Auto zu fahren, auch wenn der Sprit über 3 Mark 10 kostet, lieber Markus! Du hättest damals mal auf den George Orwell hören sollen, denn der wusste schon viel früher worauf man sein Auge werfen sollte!

{star-snippet}