Gedanken zur Demo der Rechten am 03.04.16 in Buchholz


Heute sind wir durch die Fußgängerzone gegangen und haben uns mal einen Überblick bezüglich des Demo-Ortes der Rechten gemacht.

— Jetzt machen wir es mal wie die Rechtspopulisten und Neonazis aus Buchholz:
Wir betreiben Polemik und versuchen durch geschicktes Agieren den Nazis die ganze Schuld in die Schuhe zu schieben. Ist doch cool mal den Spieß umzudrehen, zumindest für uns, die Neo´s wird es wieder zu unüberlegten Schmierereien im Internet hinreißen lassen, die nur Werbung für uns darstellen. —

Dabei haben wir bemerkt, dass explizit einige Geschäfte, die am Sonntag normalerweise geöffnet haben,  wegen der Demo der Rechten nicht öffnen.
Wir befragten die Inhaber/innen und diese beklagten sich darüber dass die Demo geschäftsschädigend ist.

Tja, Antidemokraten – Nationalisten – Neonazis und Rassisten  kosten halt Geld!

Sie kosten aber auch den Staat Geld, nämlich Steuergelder der Bürger in Buchholz und seinen Ortschaften.

Die Einsatzkräfte, die wegen der Rechten mobilisiert wurden verschlingen viel Geld. Dazu dürften die Einsatzkräfte der Polizei auch nicht sonderlich erfreut sein, dass viele von ihnen deswegen ihren freien Sonntag auf einer Demo von Rechtsterroristen für Sicherheit und Ordnung sorgen müssen. Da die Einsatzkräfte aber Sicherheit und Ordnung hoch auf der Fahne stehen haben, sind sie natürlich dort. Dafür danken wir allen Einsatzkräften besonders doll.

Tja, Antidemokraten – Nationalisten – Neonazis und Rassisten  kosten halt Geld!

Klar, die Rechten werden die Schuld nun der Antifa in die Schuhe schieben wollen, und wir machen das einfach umgekehrt.

Uns erschließt es noch nicht, warum man sich über die Antifa aufregt.
Antifa, oder auch Gruppen und Organisationen, die sich in ihrem Verständnis von Antifaschismus das Ziel gesetzt haben, Nationalismus, Neonazismus und Rassismus zu bekämpfen.
Was ist falsch daran Nationalismus, Neonazismus und Rassismus zu bekämpfen?
Nichts, solang es friedlich ist.
Sicherlich muss die Antifa sich neue Taktiken und Strategien überlegen gegen Nationalismus, Neonazismus und Rassismus etwas zu unternehmen, aber mit dem Ziel friedlich zu bleiben.

Ach und noch etwas: Wir sind nicht die Antifa, auch kein Teil davon. Aber wir haben im Gegensatz zu den Rechten keinen „Überfremdungswahn“, und das gilt für die Masse der Buchholzerinnen und Buchholzer.

Guten Wirkungsgrad wünschen wir allen, die zur Gegenkundgebung aufgerufen haben.

GEGENGIFT