Ein Kommentar zur „sozialen Ungerechtigkeit“


Als Arbeitnehmer (AN[I]) verpflichte ich mich gemäß Arbeitsvertrag dazu meine Arbeitsleistung zu 100 % zu bringen. Der Arbeitgeber (AG[II]) seinerseits vergütet mir diese Leistung ebenfalls zu 100%. Gleiches gilt im Übrigen auch für eine Leistungsprämie.

Warum also bekomme ich dann für 100 % Leistung nur 45 % davon vergütet?
Streng gesehen verdient der AG an der Leistung des AN in der heutigen Zeit, da der AN ja alles gibt, und die Regierung, weil diese dem AN mehr als die Hälfte seines ihm zustehendem Gehaltes als „Steuern“ kassiert.

Ich gehe also davon aus, wenn ich 100 % Vergütung haben möchte, muss ich dafür 350 % Leistung erbringen.

Wo bleibt denn da das realistische Gleichgewicht?

Man kann in Tarifverhandlungen noch so hohe Forderungen stellen, selbst wenn der Arbeitgeber sich darauf einlässt, die Regierung zockt das schon wieder ab.

Hat der AN nicht das Recht dazu auch für seine geleistete Arbeit entsprechend den Löwenanteil zur Deckung seiner laufenden Kosten zu haben, oder sich etwas zurückzulegen für schlechte Zeiten oder für die private Altersvorsorge, die Bildung seiner Kinder etc..?

Den AN wird gerade auch mit dem neuen Koalitionsvertrag  eine weitere schwere Last auf die Schultern gelegt, und damit unmöglich gemacht dass der AN auf einen grünen Zweig kommt.
Mit den Wuchersteuern werden dann wieder marode Banken finanziert oder anderswo auf dicke Hose gemacht wenn es ums Geldverteilen geht. Es ist schön das Deutschland ein soziales Land ist, aber sollte es nicht auch nach innen sozial sein?

Tja Bundesregierung, irgendwas macht ihr da falsch!

 

[I] Arbeitnehmer

[II] Arbeitgeber