Die Plage Nummer 1. – Parken in Buchholz ist eine Strafe!


Buchholz hat vor sehr vielen Monden ein System eingeführt um den Parkraum besser zu bewirtschaften. Mit anderen Worten: Bürger und Besucher der Stadt Buchholz müssen Parkgebühren zahlen.
Die Parkgebühren, die jährlich zusammenkommen als Einnahmen der Stadt Buchholz, belaufen sich auf ca. 500.000 €.

Weil man aber den Hals nicht voll bekommt, hat man sich zusätzlich dazu durchgerungen die Damen und Herren der Ticketkleber auch in Wohngebiete zu schicken, und das teilweise zu unchristlichen Uhrzeiten. Das Arbeiten zu diesen Uhrzeiten stellt übrigens Mehrarbeit dar, welches entsprechend anders vergütet wird und nebenbei auch noch zuschlagpflichtig ist. Diese Mehrkosten müssen zusätzlich vom Steuerzahler gedeckelt werden, was die Sache am Ende noch teurer werden lässt.

Okay, hier sollen dann diverse Falschparker mit Tickets versorgt werden. Das bedeutet, zukünftig werden die Einnahmen der Stadt Buchholz an der Stelle noch sehr viel höher.

Aber ist nicht gerade das Aufsuchen der Wohngebiete schon „Wegelagerei“?
Ich war immer davon ausgegangen, dass die Wegelagerei nicht mehr anwendbar ist, aber da bin ich wohl einfach zu naiv.

Hiermit rufen wir zur Meldung der Wohngebiete, der Uhrzeit und mit welchem Fahrzeug die Tickets verteilt werden, bei uns auf!
Wir listen die Meldungen in einem separaten Menüpunkt (Abzock-Zonen) auf unserer Seite.

Wir möchten auch dazu aufrufen,  nicht abgelaufene Parkscheine an andere Bürger oder Gäste der Stadt Buchholz weiterzureichen.

Parkgebühren zu erheben ist eine Sache, aber nicht abgelaufene Parkscheine mit Restparkzeit, sind bares Geld welches man unnötig der Stadt in den Rachen wirft.

Lebt das Parkschein Sharing aus! (Sharing = Verteilen)

Die Stadt Buchholz hat zur Wegelagerei auch den Fachdienst 30.04 – Verkehrsbehörde – eingerichtet. Was soll dieser Fachdienst eigentlich so machen, außer Bürger abzuzocken?

Die Verkehrsbehörde Buchholz ist zuständig für alle straßenverkehrsbehördlichen Maßnahmen im Stadtgebiet. Dazu gehören neben der Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs auch die Parkraumbewirtschaftung, der Wochenmarkt und die Sondernutzung von öffentlichen Verkehrsflächen.

Ach tatsächlich, ist das so?

Allein die Überwachung des fließenden und „ruhenden“Verkehrs ist dann irgendwie misslungen.
Eine plausible Erklärung hätte ich gerne für die Kontrolle des ruhenden Verkehrs, passiert das in einer Ruhepause der Kontrolleure oder habe ich die Ironie in der Aussage auf der Webseite der Stadt Buchholz nicht wahrgenommen?

Die Stadt Buchholz hat außer dem roten Toyota Yaris mit WL-BU… Kennzeichen auch einen neuen VW Tiguan. Der Tiguan ist ein recht auffälliges Fahrzeug mit dem Charakter eines kleinen Geländewagen, bestückt mit Gelblicht auf dem Dach. Zwischen den Gelblichtern ist ein weißes Stück mit der Aufschrift: “ Verkehrsbehörde“.
Die Farbe ist nicht Stadt Buchholz üblich, es ist so ein -anthrazit Ton. Auffällig sind die barkenartigen Aufkleber am Fahrzeug. Die Caddys (in dunkelblau und silber) vom Ordnungsamt (Blitzer) haben diese Aufkleber auch!

Warum das ganze von uns angegangen wird:

In Buchholz und seinen Stadtteilen wird immer mehr Wohnraum geschaffen.
Da sind einzelne Mehrparteienbauten im Zentrumsbereich, oder an den Stadträndern entstehen ganze Wohnsiedlungen.
Was aber nicht bedacht wird, dort wo man wohnt möchte man auch Parken.

Ein krasses Beispiel für mich ist die Bremer Reihe, diese geht von der Bremer Straße ab. Fährt man die Bremer Reihe einmal durch, bemerkt man sehr schnell wie viele Wohneinheiten dort existieren. Das sollte bedeuten, hier muss doch Parkraum für die Anwohner vorhanden sein. Ist er aber nicht, Schnell wird bemerkt, dass die wenigen Parkplätze mit Dauerparkern belegt sind, dazu gehört dann auch schon mal ein Anhänger. Erblickt man dann auch noch überall die Parkverbotsschilder, hat man schon gar keine Lust mehr überhaupt zu parken, aber wo dann?
Betroffen sind hier übrigens Mieter, Eigentümer, Besucher, Handwerker und Pflegedienste.
Ich kann nachvollziehen, dass man Platz benötigt für Rettungsfahrzeuge, aber ich denke das man hier einfach nur mal vernünftig organisieren und planen muss, dann klappt das auch. 

Wie dem auch sei, die Stadt Buchholz hat dieses Fleckchen schon gefunden um Abzocke zu betreiben. Ich gehe auch davon aus, dass diese Örtlichkeit ein stückweit auch durch anschwärzen bekannt geworden ist.
Am Ende des Wendehammers gibt es übrigens eine sehr große Parkfläche, die nicht ansatzweise voll genutzt wird, aber für die man irgendwem Mietgebühren überweisen muss um dort zu parken.

Besonders interessant finde ich auch, dass nach Beobachtung von Anwohnern Fahrzeuge von Angehörigen der Stadtwerke Buchholz, Privatfahrzeug sowie Dienstfahrzeug nicht mit Falschparker-Tickets versehen werden.

Eventuell sollte man mal darüber nachdenken, ob man weiterhin Menschen aus anderen Regionen nach Buchholz lockt, sie hier ihre teuren Eigenheime bauen lässt (Märchenwaldsiedlung) und dann gnadenlos verarscht und ausbeutet.

Los Stadt Buchholz, überlege dir was zur Parkraumbewirtschaftung! Am Besten ganz viel Platz und Parken for free! Also ohne Parkgebühren als toller Anreiz der Stadt Buchholz sich wirklich als Einkaufsstadt darzustellen.


2 thoughts on “Die Plage Nummer 1. – Parken in Buchholz ist eine Strafe!

  1. Soweit ich weiß, ist es Aufgabe der Bauherren, ausreichende Parkflächen für ihre Gebäude zur Verfügung zu stellen. Wird aber in jeder Gemeinde anders gehandelt.

    1. Ja, Olaf, mit dem einen Punkt hast du Recht, die Bauherren sind auch in der Stadt Buchholz verantwortlich für die Parkflächen zu den Wohneinheiten.

      Wenn ich ein Bauvorhaben beantrage, dann kann die Stadt Buchholz aber sofort auch Druck erzeugen was die Parkflächen angeht.

      Auch kann man mal den Schilderwald, der viel später entsteht und den ja nicht die Bauherren aufstellen lassen, überdenken.

      Beispiel: Ich habe mal ein Unternehmen in Buchholz gegründet, also ein Gewerbe angemeldet. Hier ging es dann beispielsweise bei der Anmeldung auch um die Deckenhöhe meiner Räumlichkeiten, Kundenparkplätze und sogar um das Kunden-WC.
      Es wird also deutlich, dass die Stadt Buchholz sehr wohl Einfluss nehmen kann auf den Parkraum.
      Das dieses nicht wirklich gemacht wird, lässt in meinem Kopf Gedanken entstehen, bei denen ich eher an die Bundesregierung und ihre Lobbyisten denke.

      Die Stadt Buchholz sollte sich also überlegen, ob sie weiterhin mit dem Knöllchenwahn seine Mitbürgerinnen und Mitbürger verprellt.

      Wir stellen also am Ende fest:
      Buchholz ist für die Parkflächen in Wohnsiedlungen nicht verantwortlich.
      Buchholz fühlt sich aber verantwortlich zu unchristlichen Zeiten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Verkehrsbehörde“ in Wohngebiete zu schicken um dort Knöllchen zu verteilen.
      Wenn das mal nicht wie ich beschrieben hatte in die Richtung Wegelagerei und Abzocke geht.
      Nicht zuständig sein, aber abkassieren!
      Ja was denn nun?

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