Arbeitserleichterung durch Mitdenken!


In der heutigen Zeit sind viele Menschen gezwungen zu ihrer Haupttätigkeit noch ein oder zwei Nebentätigkeiten anzunehmen um zu überleben! Da wären die Pizzaausfahrer, Zeitungsausträger, Prospektverteiler und Frühstücksdienste zum Beispiel. Ja, werden viele sagen, es gibt auch noch andere Tätigkeiten, die man sich aussuchen kann. Ja gibt es natürlich, mit dem Aussuchen ist es schon schwieriger. Ich möchte aber über die Leute schreiben, die bei den Kunden bis an die Haustür oder Briefkasten kommen, der meistens daneben hängt! Viele Dienstleister sind in den frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden unterwegs. Vor oder nach ihrem Hauptberuf, was erstmals viel Kraft kostet und leider mit Hindernissen verbunden ist.

So, da fährt nun ein solcher Dienstleister morgens oder abends im Dunkeln los und hat vielleicht einen Neukunden auf der Liste. Er ist froh die eventuell noch unbekannte Straße gefunden zu haben und was ist? Keine Hausnummer am Haus oder nicht erkennbar, weil kein Licht vorhanden. Also Taschenlampe suchen, in der Hoffnung, das die Batterien nicht versagen. Habe ich neue eingepackt? Sollte die Hausnummer nicht dran sein, was oft der Fall ist, guckt man bei den Nachbarn nach und bittet um Glück, weil einem die Zeit wegläuft oder die Pizza kalt wird.

Na, denken jetzt viele, da steht doch auch ein Name an der Klingel. Denkste Puppe! Manchmal sind es auch mehrere unbeschriftete Klingeln. Tja, was tun, alle durchklingeln? Wird langsam klar, was ich mit Hindernissen meine? Wie es einem erschwert wird seine Arbeit zu verrichten? Super spannend ist es, wenn es keine Beleuchtung auf den Grundstücken gibt, oder die Beleuchtung auf, nicht v o r einzelne Stufen angeht! Aber dann sieht man im Flug noch die Hausnummer! Warum Briefkästen nicht gleich am Zaun oder vorne am Haus angebracht werden (da muss ich mal für die Postboten plädieren) kann ich nicht verstehen, genauso Zeitungsrollen da unter (die manchmal so dünn sind, das eine Zeitung wie die „Welt am Sonntag“ nicht reinpasst, die sind schlecht zu rollen, wenn sie dick sind und noch Werbung inne haben). Hallo, diese Leute haben Kilometermärsche dadurch!

Völlige Unverständnis habe ich für Kunden, die solche Dienste in Anspruch nehmen und nicht dafür sorgen, dass im Winter ihre Wege geschoben und gestreut sind. Was ist, wenn jemand bei der Arbeit da mal so richtig auf die Fresse fällt? Besonders blöd finde ich, wenn Kunden sich noch beschweren, wenn man auf ihre Einfahrt fährt zum Anliefern (Lichtquelle!) oder das Auto wendet. Sie fühlen sich gestört! Hä? Aber der Nachbar soll gestört werden, wenn bei ihm gedreht wird? Klar, wenn sie gleich für ihn mitbestellen und zahlen,  freut der sich noch!

Ich wünsche mir für diese Menschen solche Arbeitserleichterungen durch ihre Kunden.

Und für die Kunden, dass sie sich nicht auch mal solche Jobs aussuchen müssen, weil sie nicht mitdenken können.

{star-snippet}