Abrechnung mit dem Burn-Out-Syndrom


In den 80ern gab es einen Spruch:

Was LACOSTET die Welt, Geld spielt keine ROLEX

OK, das war bevor uns Louis den großen außerirdischen Kohlkopf bescherte, denn danach kam die Wende. Die eigenen Leute nach Hause zu holen ist ja auch nicht verkehrt. Aber wenn schon Mauern eingerissen werden, dann auch bitte die Höchste.
Aber nö, da wird noch mehr raufgezimmert: Soli, Meerschweinsteuer, oh Entschuldigung, Mehrscheinsteuer meinte ich.
Ach nicht zu vergessen den TEURO.

Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Dieses Lied klingt mir aus Kinderzeiten noch im Ohr. Heute verstehe ich es und frage mich WER? Ja wohl wir, das Volk bezahlen, denn ausgeben tun es unsere „Angestellten“. Oder verleihen es, obwohl WIR wissen, das sehen wir nie wieder. Normalerweise wird der Chef gefragt oder der Verantwortliche wird zur Rede gestellt. Aber unsere “Angestellten” belohnen sich noch für ihren fabrizierten Mist!

Ja was hat das denn jetzt mit dem Burn-out zu tun?
WIR zahlen die Zeche! Mit unserem Geld und mit unserer Gesundheit!
Unsere Gesundheit ist unser höchstes Gut, das zu bewahren ist.
Erst wird die Seele krank, dann der Körper. Psychosomatik genannt.

Warum haben denn so viele die neue Volkskrankheit? Tja, wenn ich mir so die Arbeitswelt ansehe… gruselig, da stehen mir die Haare zu Berge. Da werden Angestellte gemobbt, erpresst und müssen für wenig Geld arbeiten, weil sie Angst um ihren Arbeitsplatz haben.

Der Nächste könnte darauf schon warten. Klar, könnte sein, aber dem wird’s nicht anders ergehen und der übernächste bleibt lieber bei Hartz IV. Kann ich verstehen. Dann lieber weniger Geld haben als sich das Nervenkostüm ruinieren lassen. Aber wenig Geld führt zu anderen Konsequenzen, wie IQ-Verlust und Rettungsringen, wie in meinen anderen Artikeln beschrieben.

Verlustängste, wie den Arbeitsplatz. Wie bewältige ich meine Kosten und Reparaturen, kriegen die Kinder genug und gesundes Essen. Kann ich mit meinen Freunden mithalten? Die Anforderungen an sich selbst sind hoch, ich schaffe das, ich kann das. Eine Schiene, von der wenige wieder herunterkommen. Man funktioniert einfach nur noch.
So und kommt dann das Privatleben zu kurz, weil man mehrere Jobs hat oder vor lauter Sorgen in der Scheißegal-Phase ist, wird’s haarig. Schweigen im Ehe-Wald ist angesagt, weil das zieht sich auch dann da durch wie ein roter Faden.
Die Gemeinsamkeit geht flöten. Die Frauen müssen ja dank unserer „Angestellten“ auch mitarbeiten, die Kinder versorgen, den Haushalt schmeißen und noch mit vielleicht abgezähltem Geld einkaufen gehen. Hey, wieviele wissen wie demütigend DAS ist?

Das alles zu ertragen ist wie Jesus Kreuz tragen. Es geht auf die Knochen, sprich Rücken und Schulter-Arm-Syndrom. Klingelt da vielleicht bei dem einen oder anderen was??? Wir schleppen keine Kaffeesäcke und haben es im Kreuz? Schlafen Sie schlecht ein, weil Ihre Gedanken im Bett nicht die Fresse halten?
Schlafen sie nicht durch, weil Sie könnten ja verschlafen? Haben Sie Magenschmerzen, wenn Sie zur Arbeit gehen, weil Sie sich da nicht wirklich wohl fühlen??  Dann bleiben Sie verdammt noch mal zuhause und gehen zum Arzt, denn dann brauchen Sie Hilfe, bevor es zu spät ist und es knallt.
Und glauben Sie mir das knallt! Ausbrennen ist etwas, was man seinem ärgsten Feind nicht wünschen würde.
Wenn man da wieder rauskommen will, muss man sich selbst gewaltig in den Arsch treten und sein Leben ändern. Sich von allem trennen, was einem nicht gut tut. Das dauert lange und wer will sich das freiwillig antun?

Und es wird Zeit das ein Riegel bei den Arbeitgebern vorgeschoben wird mit ihren Ausbeutungen. Wie nennt man eine Pause eines Arbeitnehmers? Hofgang! Ja super witzig, aber leider wahr. Schwere Strafen sollte es geben beim Verstoß. Aber wir sollten auch  unseren „Angestellten“ die rote Karte zeigen, denn die haben das ja ermöglicht. Vielleicht sollten die mal Angst um ihren Arbeitsplatz haben, haha, denen doch egal, sie werden danach noch belohnt.

Und wir sollen bis 67 arbeiten und danach bekommen wir Sterbehilfe???

Wie soll denn da die Zukunft aussehen?
Bekommt man eventuell schon in weniger als 10 Jahren bei seiner Einstellung neben den für die Vertragserfüllung wichtigen Papiere und dem Mitarbeiterhandbuch gleich den Leichensack mit Organspendeausweis mit auf den Schreibtisch oder die Werkbank geballert?

Wenn schon ausnehmen, dann gleich richtig!


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