Herr Stehnken stellt Antrag: “Ansprüche” für die stellvertretenden Bürgermeister/innen der Stadt Buchholz i.d.N


Der Buchholzer Rathsherr Hans-Wilhelm Stehnken will unserer stellvertretenden Bürgermeisterin Sigrid Spieker (CDU) und dem stellvertretenden Bürgermeister Frank Piwecki (SPD) einen Verhaltenskodex via Ratsbeschluß an die Hand geben.
Wir kennen Sigrid Spieker und auch Frank Piwecki und können nicht nachvollziehen was dieser unsinnige Antrag von Herrn Stehnken soll. Warscheinlich wieder einer seiner auf der eigenen Webseite angedrohten Provokationen.
Beide sind engagiert im Bündnis für Flüchtlinge e.V und zeichnen sich gerade durch  ihre Menschlichkeit aus.

Was wir allerdings in den letzten Wochen an Schriftverkehr von Herrn Stehnken erlebt haben, lässt uns den Antrag  in einem ganz anderen Licht erscheinen.
Dem Schriftverkehr des Herrn Stehnken entnehmen wir, dass er selbst sich wie die Axt im Walde benhmen darf, allen anderen würde er aber gern das Recht auf freie Meinungsäußerung absprechen.
Es geht also nicht um Frau Spieker oder Herrn Piwecki, sondern nur um Herrn Stehnken.
Danach will Herr Stehnken eine Zwangsjacke für die stellvertretenden Bürgermeister/in.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Angehangen haben wir den Link (Link kommt direkt aus dem Allris der Stadt Buchholz ) zu seinem Antrag mit dem “Verhaltenskodex”- für den Ausschuss  für Wirtschaft, Finanzen und Verwaltung” am 4.Mai 2017.

Wir empfehlen dem Antrag nicht zu folgen, da dieser ein Druckmittel darstellt und unverhältnismäßig ist.

Auf Seite 2 seines Antrags schreibt Stehnken von “charakterlicher Eignung” und von “Vorbildfunktion” sowie von respektvoller Wortwahl.
Stehnken will das die stellvertretenden Bürgermeister jeden anwesenden grüßen, auch in Rats- oder Ausschusssitzungen.
Ganz ehrlich, es bleibt jedem selbst überlassen ob er grüßt oder nicht, dazu würden wir uns auch nicht per Ratsbeschluß zwingen lassen.
Und gerade die charakterliche Eignung sowie die Vorbildfunktion sollten dann auch für Herrn Stehnken gelten, der aber verhält sich komplett anders, zumindest wenn er sich in E-Mails versucht zu profilieren.

Stehnken möchte egal welcher weltanschaulicher Ausrichtung oder Herkunft, die stellvertretenden Bürgermeister dazu verpflichten die Vorgaben des Grundgesetzes vollinhaltlich umzusetzen.

Und wieder kehren wir zum Schriftverkehr des Herrn Stehnken zurück.
Aus diesem Schriftverkehr wird deutlich, dass Herr Stehnken genau das selbst nicht macht und somit keine seiner Forderungen selbst umsetzt.
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“
Auf seiner neuen Webseite macht Herr Stehnken alles andere als das.

https://www.buchholz.de/allris/___tmp/tmp/450810361043429803/1043429803/00110415/15-Anlagen/01/AnlageDS150.pdf